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Blog Nr. 1 im neuen Jahr

Ja, auch so kann es im Winter aussehen - das war allerdings noch vor dem Jahreswechsel.

Momentan ist es grau, nur im Harz liegt Schnee, was zur Folge hat, dass alle dorthin strömen und das Abstand halten schwer fällt.

Abstand, Hygiene, Alltagsmaske oder kurz AHA: Wer hätte noch vor einem Jahr gedacht, dass das einmal zu unserem Leben gehören würde? Dass wir nur maximal eine weitere Person treffen dürfen, die nicht zu unserem Haushalt gehört? Und natürlich möglichst nicht jeden Tag eine andere..

Viele Menschen zieht es demnach trotz des grauen Nieselwetters nach draußen. Man begegnet mehr Läufer*innen als je zuvor, aber gemeinsam laufen ist nur sehr eingeschränkt möglich. So dreht jede(r) allein seine Runden und wer nicht Fan von Hörbüchern oder mit Knopf im Ohr in einer 'Telko' hängt hat viel Zeit zum Nachdenken oder Ideen sammeln.

Ich kenne das: Unterwegs fallen mir oft verrückte Sachen ein, manchmal schräge Geschäftsideen, Formulierungen für eine Bewerbung oder auch Situationen aus der Vergangenheit. Gelegentlich versuche ich meine Sprachkenntnisse zu erweitern, indem ich das, was mir gerade in den Kopf kommt, in Englisch oder Spanisch übersetze. Und so vergeht auch die ödeste Laufstrecke, denn mittlerweile kenne alle Wege in der Umgebung.

Wenn es einmal etwas Neues dort gibt, dann ist es meist nicht angenehm: Fast-Food-Packungen, Coffee-to-go-Becher, Flaschen, Dosen, Verpackungen, Zigarettenschachteln oder seit einiger Zeit auch Gesichtsmasken. Manchmal fahre ich ja mit dem Rad los und reinige meine häufig frequentierten Abschnitte, am Kanal zum Beispiel. Das kann man alle zwei Monate machen, es kommt immer wieder neuer Müll dazu.

Und so starten wir ins neue Jahr mit der Hoffnung, dass alles besser wird! Vielleicht erkennen die Menschen, dass es so nicht weitergeht? Aber vermutlich ist das Wunschdenken...

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